Zeckenprobleme – auch in der kalten Jahreszeit :/

Zecken beim Hund

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass es Zeiten in meiner Kindheit gab, da habe ich mir als Kind beim Spielen auf der Wiese oder im Wald im Frühling oder Sommer mal eine Zecke eingefangen.

Ähnlich war das auch mit den Hunden, die zu unserer Familie gehörten. Je nachdem wo wir gerade wohnten (ob in Nord- oder Süddeutschland), waren Zecken da mal mehr oder weniger ein Problem.

In unserer Zeit in Süddeutschland haben unsere Hunde schon mal ein Präparat gegen Zecken bekommen. Oben, fast an der Küste in Hamburg, war das eigentlich so gut wie nie ein Thema.

Das ist heute aber anders.

Die Winter sind heute viel milder und kürzer. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf die sonstige Flora und Fauna, sondern eben auch auf die Zeckenpopulation und unsere Hunde.

Neulich (Anfang November!) war ich nämlich sehr überrascht, als ich an Filus Achsel tatsächlich eine Zecke entdeckte. Und das im NOVEMBER!

Eigentlich bin ich ja immer ganz froh über die Zeit ab Herbst bis zur nächsten Zeckenplage. Denn Filus wälzt sich ja nur zu gern im Frühling bei wärmeren Temperaturen im Gras unseres Gartens und sammelt so allerhand Zecken ein.

Was man über Zecken wissen sollte

Zecken sind zwar echt klein, aber auch ziemlich gefährlich. Sie gelten als Überträger der FSME (Hirnhautentzündung) und der Borrelien. Das ist einerseits für den Hund problematisch, aber eben auch für den Menschen.

Brechen diese Erkrankungen bei Hund oder Mensch aus, gehen sie mit schwerwiegenden Symptomen einher und der Heilungsprozess ist nur mit hochdosierten Medikamenten möglich. Wirklich kein Spaziergang für den Körper!

Selbst ein schnelles Entfernen der Zecke mit einer Zeckenzange kann da nicht wirklich helfen. Denn schneller als man denken kann, überträgt eine Zecke FSME oder Borellien, wenn sie sich unbemerkt in die Haut bohtt.

Deshalb ist Prävention gegen Zecken das absolute A und O!

Und zwar für den Menschen, als auch für den Hund.

Wie bewahre ich mich und den Hund vor Zecken?

Es gibt zwar keinen 100%igen Schutz. Aber man kann einige Dinge tun. Auch wenn wir keine Fans von Chemie auf unserem Hund sind, haben wir dennoch die besten Erfahrungen mit einem Spot-On-Präparat vom Tierarzt gemacht.

Die halten sich relativ lange auf dem Hundekörper und stinken auch nicht so chemisch wie die Zeckenhalsbänder.

Ebenfalls gute Erfahrungen habe ich mit Schwarzkümmelöl AUF dem Hundefell gemacht. Wobei es natürlich auch sein kann, dass es purer Zufall war, dass sich in dieser Zeit keine Zecke an Filus Fell und Haut zu schaffen gemacht hat.

Wichtig ist aber auch, dass du dich mit entsprechender Kleidung schützt, wenn du mit deinem Hund über dichte Wiesen oder durch den Wald spazierst oder wanderst.

Dazu gehören lange Hosen und bestenfalls auch ein robustes und eher hohes Schuhwerk.

Es gibt aber auch für den Menschen Präparate, die man auf die Haut und die Kleidung sprühen kann und die Viecher wie Zecken abhalten sollen. Aber wie gesagt, das ist auch kein 100%iger Schutz.

Außerdem empfehle ich, dass man nach jedem Spaziergang den Hund und sich selbst auf Zecken absucht. Manchmal krabbeln die kleinen Monster nämlich noch auf dem Hund oder dem Mensch umher, weil sie noch keine tolle Stelle gefunden haben.

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