Zecken und Holzbock verbreiten Borrelien
16. April 2009 von Ralf
Die Zeit der Zecken beginnt nun wieder. Sie können Überträger der Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und von Borrelien sein. Dies ist nicht nur eine Gefährdung unser vierbeinigen Freunde, sondern auch für den Hundeführer selbst, denn auch der Mensch kann gebissen und damit infiziert werden.
Als Mensch bin ich selbst betroffen, denn durch einen Zeckenbiss bin ich mit Borrelien infiziert worden. Dies ist recht spät diagnostiziert worden. Rund um den Zeckenbiss bildete sich eine kreisförmige recht harte, heiße Rötung. Diese verschwand aber. Einige Zeit später bekam ich ein dickes Knie. Hausarzt und Orthopäde fanden zunächst keien Ursachen und erst eine Untersuchung des Bluts auf Borrelien ergab ein Ergebnis. Die Therapie bestand aus hochdosiertem Antibiotika. Probleme mit dem Knie habe ich aber – auch nach Jahren – immer noch.
Einer unser Hunde mußte vor Jahren wegen einer Hirnhautentzündung durch einen Zeckenbiß eingeschläfert werden.
Deswegen ist es immer wichtig, nach Spaziergängen im Unterholz oder auch Gras, den Körper von Mensch und Hund nach Zecken abzusuchen und diese rasch zu entfernen. Dabei immer eine Zeckenzange oder eine Pinzette verwenden. Ein Beträufeln der Zecke mit irgendwelchen Flüssigkeiten oder auch Klebstoff sollte nicht gemacht werden.
Wenn kreisförmige Rötungen oder grippeähnliche Symptome auftreten, sollte sofort der Arzt aufgesucht werden und diesem auch der Verdacht mitgeteilt werden.
Und: Es gibt zwar Risikogebiete, aber durch die immer größer werdende Reisetätigkeit von Mensch und Hund können infizierende Zecken auch ausserhalb dieser Zonen auftauchen.
Lieber etwas kritischer und skeptischer sein, als den Schaden zu haben!
Weitere Infos gibt es hier: www.zecken.de







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